Hallo Sandra und herzlich willkommen hier im Forum,
zunächst mal aus eigener Erfahrung - die zugegebener Maßen - nicht so gravierend war wie deine, aber dennoch:
ES GEHT WEITER !!!
und es kommen Zeiten in hoffentlich nicht ferner Zukunft, in denen Du wieder glücklich und zufrieden sein wirst!!!
Zum Thema...
Zitat:
Er will kein Unterhalt für das Kind zahlen und sich auch nicht polizeilich aus Meiner wohnung abmelden und von was lebe ich, wenn das Kind da ist??????????? Mein Elterngeld ist nicht so hoch, obwohl ich gut verdient habe. Hat jemand Tips, was ich jetzt machen muß, da wir verheiratet sind? Er hat übrigens keine Arbeit also muß er für mich nicht aufkommen. Die restlichen Babysachen(Kindersitz, Kinderwagen)darf ich jetzt auch alleine bezahlen, Toll oder? Er hat gesagt: " Du wolltest die Trennung dann sehe zu, wovon du es zahlst"
So einfach ist das nicht, wie er sich das vorstellt. Man ist verpflichtet, sich dort anzumelden, wo der Wohnsitz ist. Wenn er ausgezogen ist, muss er sich ummelden, andernfalls begeht er eine Ordnungswidrigkeit.
Ferner stimmt es nicht, dass er nicht für dich aufkommen muss, er kann es einfach momentan nicht, dass ist ein Unterschied. Er ist verpflichtet, alles mögliche zu tun, um seinen Unterhaltsverpflichtungen nachzukommen.
Ich vermute mal in diesen Aussagen steckt einfach viel unüberlegte Wut...
Abhängig vom Alter deiner Kinder bekommst Du von Jugendamt Unterhalt vorgestreckt, die holen sich das dann beim unterhaltspflichtigen Vater wieder, aber erstmal bekommst DU Unterstützung, was in deiner jetzigen Situation das wichtigste ist.
Das wäre in deiner Situation sowieso etwas, was ich dir umgehend ans Herz legen möchte:
Einen Termin beim Jugendamt um dort Unterstützung und auch Beratung zu bekommen, im Rahmen eines Forums ist eine verbindliche Rechtsberatung ohnehin nicht möglich und nicht erlaubt.
Du schreibst, dass das für dich endgültig ist. Ich vermute mal, für ihn nicht, daher auch die Hintertüre mit der verweigerten Ummeldung.
Ich würde erstmal - nach dem sich beide Seiten beruhigen konnten - noch einmal ein sachliches Gespräch suchen und versuchen gemeinsam das weitere Vorgehen zu organisieren. Ihr habt ohnehin noch eine Menge zu besprechen - schließlich ist und bleibt er der Vater Deiner Kinder - und ihr solltet auch beide an diese denken. Ihr werdet auch weiterhin im Optimalfall immer miteinander sachlich reden müssen.
Wie ist den das mit dem Umgang für die Kinder?
Muss doch auch ein ziemlicher Schock für die Kinder sein das Ganze oder?
Wünsche dir alles Gute....
Liebe Grüße
Andreas.