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kl.Schell
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Betreff des Beitrags: Besuchsrecht, Umgangsrecht Verfasst: 29. Mär 2008, 14:59:34 |
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Hallo Leute,
von meiner Ex bekam ich den Vorschlag unterbreitet, ob ich unsere Kinder jetzt am Wochenende Samstags und Sonntags nehmen möchte?
Welche provokante Frage nur.
Ich schrieb ihr in unser Familienbuch -da keine richtige Kommunikation, seit 2 1/4 Jahren möglich ist- dass ich die Kinder bereits Freitags wie in der Vereinbarung steht nehmen werde.
Nun schrieb sie per SMS, dass es Freitags -ohne Grundangabe- nicht geht.
Heute morgen war ich bei ihr und wollte die Kinder holen. Sie hatte mal wieder die Klingel abgestellt.
Über Telefon rief ich an, dass ich unsere Kinder abholen wolle. Sie berief sich auf unsere Vereinbarung und daher rückt sie die Kinder nicht raus.
Diese las ich nochmals nach, und siehe da es stand an Geburtstagen sind die Kinder stets bei der Mutter.
Es ist also reine Schikane von meiner Ex, mir die Kinder trotz Vereinbarung nach ihrem Gutdünken herauszugeben. Sie will immer noch ihre Macht auch auf Kosten der Kinder demonstrieren.
Diese fiesen Spielereien gehen nun nahezu den gleichen Zeitraum wie der unserer Trennung. Und ich sehe wenig Hoffnung auf Besserung.
Auch mein Anwalt beschwichtigt stets und meint es wird sich alles beruhigen bis die Dinge die außen herum (z.B. Teilung von gemeinsamen Hausrat), noch ne Rolle spielen geklärt sind.
Viele hätten doch schon das Handtuch geworfen und nur noch den Zahlmeister gemacht.
Versteht mich richtig es ist nicht nur dieses Wochenende, nein ihr fallen immer entweder logische Umstände -gegen die ich Garnichts einzuwenden habe, falls die Kinder Veranstaltungen haben- oder die unlogischen schikanösen Dinge, bei denen sie nicht nur mir, sondern vor allem den Kindern schadet.
Wie würde sich der einzelne von Euch verhalten. Habt ihr ähnliches erfahren müssen. Wie ging es weiter.
Meine Ex ganz neben bei hatte schon immer ihren Starrkopf, nur wenn es um die Kinder geht wächst sie über sich hinaus. Wie das alles mal enden wird war vor über 15 Jahren nicht vorherzusehen.
Mein Gefühl sagt mir, nur wenn sie von Gericht aus in die Schranken gewiesen wird kann ich auf bessere Zeiten hoffen.
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Admin
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 29. Mär 2008, 19:42:46 |
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Registriert: 23. Mär 2005, 20:45:25 Beiträge: 198 Wohnort: Schifferstadt
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Hallo,
ich empfehle dir dringend eine möglichst einfache Regelung mit möglichst wenig Interpretationsspielraum.
Dann solltest Du z.B. vereinbaren, dass die Kinder von deiner Ex zu dir ans Auto gebracht werden und Du die Wohnung gar nicht mehr betrittst.
Das bewirkt nämlich, dass deine Ex aktiv werden muss und nicht Du die Kinder "holen" musst - ist psychologisch Gold wert und ich bin dem Mitarbeiter auf dem Jugendamt heute noch für den Tipp dankbar.
Werden dir die Kinder vorenthalten obwohl Du dich an die Regelung hältst, kannst Du bei Jugendamt um Vermittlung bitten, das hilft oft.
Außerdem kannst eine Einstweilige Anordnung erwirken (frag deinen Anwalt aber lieber genauer) wenn das passiert.
Ich kann dir nur empfehlen da ruhig und gelassen zu bleiben, ich weiß dass das schwer sein kann, aber gleichzeitig nicht locker zu lassen.
Wenn alles nix bringt, dann muss halt das Gericht eine Regelung festlegen.
Nicht schön aber manchmal nicht zu ändern, es gibt keinen Grund sich alles gefallen zu lassen - die Kinder haben ein Recht auf beide Elternteile!
Aber ich würde trotzdem versuchen, die Eskalationsstufen einzuhalten und erst nochmal reden, oder schreiben und deutlich machen, dass Du weitere Schritte veranlassen wirst.
Du solltest dir aber auch bewusst sein, dass Du das dann auch durchziehen musst...
Starke Nerven....
LG 
_________________ Auch ein Weg von 1.000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.
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Leo
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 29. Mär 2008, 19:49:50 |
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| Postrank 3 |
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Registriert: 15. Apr 2007, 16:02:51 Beiträge: 53
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Wie sieht eure Regelung denn grob aus?
Habt ihr feste Uhrzeiten und Tage ausgemacht?
Wenn ja - dann bist Du zum vereinbarten Zeitpunkt da, werden die Kinder nicht übergeben (schreckliches Wort in dem Zusammenhang) und es gibt keinen wirklich triftigen Grund, dann machst Du das einmal mit und lässt dann deinen Anwalt mal ein Schreiben verfassen...
Dann musst du auch gar nicht mehr hinterhertelefonieren, Du bist da und fertig. Sie muss dann handeln...
Strebt eine Regelung an, die so klar ist, dass man gar nicht mehr telefonieren muss.
LG 
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Elli
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 29. Mär 2008, 21:28:56 |
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| Postrank 1 |
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Registriert: 27. Jun 2007, 15:31:21 Beiträge: 5
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Im Sinne der Kinder wäre es natürlich auf jeden Fall besser, ihr würdet euch verstehen.
Was ist denn z.B. wenn ein Freund / eine Freundin Geburtstag haben und sie eingeladen sind?
Schwierig... 
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kl.Schell
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 31. Mär 2008, 11:44:19 |
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Hallo Admin, Leo und Elli
vielen Dank für Eure prompte Antwort.
Beim Jugendamt regte ich Deine Idee mit den Kindern zu mir zu bringen bereits an. Nur sagte diese Dame vom Jugendamt, dass es gar keine Verpflichtung gibt mir entgegen zuarbeiten. (Bekam diesen Tip bereits von einem ebenfalls gebrandmarkten Kind).
Das Jugendamt werde ich trotz alledem ggf. nochmals einspannen, um nicht dazustehen, als käme von meinerseits die Aggression.
Auf die Einfachheit der Regelung achtete ich bereits auch schon.
Das Jugendamt, das möchte ich ausdrücklich nochmals betonen finde ich auch aus meiner persönlichen Erfahrung heraus eine Zumutung. Habe selten solch ein unqualifiziertes Personal gerade in einer solchen wichtigen Einrichtung erlebt. Einfach eine Schande für unseren Staat, dass dieser -aber das ist schließlich allseits bekannt- nicht mehr für unsere Kinder, die unsere Zukunft für morgen bilden, übrig hat. Habt Ihr denn auch solche Erfahrungen hinnehmen müssen, oder kam es gar nicht zu solchen Konflikten?
Bliebe mir nur noch der letztere Fall, wenn Garnichts mehr geht über Gericht diese Frau zu Vernunft zu zwingen. Was ich persönlich nicht bevorzuge, aber für meine 2 tollen Kinder mache ich auch dies, das haben diese verdient.
Nerven brauchst Du dabei tatsächlich wie Stahlseile.
In Drittländern müssen die Leute doch denken, dass wir bescheuert sein müssen, dass wir uns das Leben im Wohlstands land noch unnötig schwer machen und die Kleinen es ausbaden dürfen. Das muss man sich doch immer mal wieder vor Augen halten.
Feste Tage und Uhrzeiten Leo haben wir ausgearbeitet. Und nur wenn es durch meinen chaotischen Dienst nicht klappt, nur dann fällt dieses Wochenende ins Wasser, wobei von meiner Seite aus nicht dagegen einzuwenden ist.
Und ansonsten wie ich Admin schon schrieb muss ich die Daumenschrauben stufenweise anziehen und es natürlich mit notfalls meinem Rechtsbeistand durchziehen.
Und Dir Elli möchte ich sagen, dass es garnicht um diese Ausnahmeerscheinungen geht. Denn natürlich bringe ich meine Kinder zu solchen Veranstaltungen. Und hinzu kommt, dass ich auch bei solchen Sonderfällen ganz auf mein Besuchstag verzichte.
Es geht fiel mehr um das ganz gewöhnliche Wochenende, das jedem Getrennten zusteht, und um mehr nicht, aber auch nicht um weniger.
Schließlich hatte ich die Kinder fast 6 Jahre ganz versorgt, währenddessen meine Ex Karriere machen durfte.
Ich bin heilfroh, dass ich mich nicht lange nach unserer Trennung Lektüre reinzog in der stand, dass ich bloß nicht den Fehler machen soll und den Kontakt zu meinen Kindern brechen soll. Denn durch diesen verrückten Kampf, den du in solchen Fällen bestreiten musst, kommst du unweigerlich bis an deine Schmerzgrenzen, wo du dich manchmal fragst wo nimmst du nur die Kraft her den Kampf für deine Kinder so lange zu kämpfen bis endlich die Fronten geklärt sind und sie garnicht mehr nur daran denkt nochmals mir das Leben und letzlich das unserer Kinder schwer zu machen.
Aber ich denke bis die Kinder groß sind muss ich stets auf der Hut sein, denn ich denke eine solche bornierte Frau gibt es recht selten.
Drückt mir einfach die Daumen, ich kann es gebrauchen.
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Admin
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 31. Mär 2008, 12:06:07 |
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Registriert: 23. Mär 2005, 20:45:25 Beiträge: 198 Wohnort: Schifferstadt
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kl.Schell hat geschrieben: Beim Jugendamt regte ich Deine Idee mit den Kindern zu mir zu bringen bereits an. Nur sagte diese Dame vom Jugendamt, dass es gar keine Verpflichtung gibt mir entgegen zuarbeiten. (Bekam diesen Tip bereits von einem ebenfalls gebrandmarkten Kind).
Ich meinte nicht, dass deine Ex dir die Kinder bis zu dir nach Hause bringt - darauf hast Du tatsächlich in der Regel keinen Anspruch. Was ich meinte ist folgendes:
Du fährst zu deiner Ex, betrittst aber die Wohnung nicht sondern die Kinder kommen die "letzten Meter" von selbst und die Ex muss das Gepäck usw. bis zur Tür bringen.
Also Türschwelle ist die Grenze - das meinte ich. Das hat den Vorteil, dass die Ex eben aktiv werden muss, und sei es nur um die letzten Meter von IHRER Haustür bis zu deinem Auto oder was weiß ich zu überbrücken.
Damit wird sie durch ihre HANDLUNG gezwungen den Umgang mit dir aktiv zu fördern, und sei es dadurch, dass sie sagen muss "der Pappa ist da, geht jetzt" und die Tasche hinstellen muss - kann ich nur empfehlen. Dmit wird den Kindern nicht der Eindruck vermittelt, "Papa holt sie" sondern sie erleben, dass es etwas ist was auch die Mutter unterstützt (unterstützen muss !!!).
Deine negative Meinung vom Jugendamt kann ich bisher nicht teilen, habe durchaus ganz positive Erfahrungen gemacht bisher. Hängt aber sicherlich vom konkreten Mitarbeiter ab.
Ich lese aus deinen Zeilen noch eine tiefe Verletzung heraus, eine Wut. Das ist verständlich, solltest Du aber versuchen abzuhaken und die Sache rationeller, sprich "cooler" betrachten.
Du hast immer noch Erwartungen an deine Ex, sie schafft es immer noch dich zu "enttäuschen" obwohl ihr gar nicht mehr zusammen seid. Das muss irgendwann aufhören, schließlich gibt es ja einen Grund warum ihr nicht mehr zusammen seid.
"Wir suchen uns die Menschen aus, die uns verletzen können"
In deinem Fall gehört die Ex noch dazu - warum auch immer. Ich vermute die Trennung ist noch nicht ganz verdaut, oder?
Einfach gar nichts mehr erwarten vom Ex-Partner, sich auf die Kinder und den Umgang konzentrieren und alles andere zurück stellen oder den Anwalt regeln lassen.
Natürlich darfst Du auf keinen Fall den Kontakt zu deinen Kindern abreißen lassen, das würden sie nicht verstehen und dir die Schuld dafür geben. Aber Du solltest auch auf keinen Fall versuchen, sie gegen ihre Mutter zu beeinflussen oder in Gegenwart der Kinder schlecht über sie reden - das wäre das schlechteste was Du tun kannst - es ist euer Streit, die Kinder haben ein Recht darauf beide Elternteile zu lieben, denk dran...
Nicht einfach, ich weiß...
Wie alt sind denn deine Kinder eigentlich?
Wünsche dir beides: Kraft und Gelassenheit...
LG 
_________________ Auch ein Weg von 1.000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.
Zuletzt geändert von Admin am 03. Apr 2008, 18:35:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Leo
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 31. Mär 2008, 12:40:08 |
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| Postrank 3 |
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Registriert: 15. Apr 2007, 16:02:51 Beiträge: 53
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kl.Schell hat geschrieben: Schließlich hatte ich die Kinder fast 6 Jahre ganz versorgt, währenddessen meine Ex Karriere machen durfte.
Also gehe ich davon aus, dass die Kinder ein extrem inniges Verhältnis zu dir haben?
Das wird sich auf Dauer behaupten, wenn Du nichts falsch machst - keine Panik. Glaube nicht, dass Du deine Kinder "verlieren" wirst / kannst.
Das spielt ja schließlich auch bei einer gerichtlichen Einschätzung der Situation eine Rolle...
Kopf hoch 
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kl.Schell
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Betreff des Beitrags: Umgang, Besuchsrecht Verfasst: 03. Apr 2008, 18:55:15 |
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Hallo Admin,
jetzt ist es mir klar wie Du das meintest, dass meine Ex aktiv werden soll und in welchem Umfang.
Die Trennung ist größtenteils schon verdaut, aber es dauerte bei mir sehr lange. Ich mache es auch von der verhältnismäßig langen Zeit abhängig in der wir zusammen waren.
Verärgerung kommt nur dann hoch, wenn sie trotz Vereinbarung immer wieder mal durch Spitzfindigkeiten mir unsere Kinder vorenthält. Da dann Coolness zu bewahren, soweit bin ich noch nicht. Dafür fühle ich zu viel für unsere Kinder. Du musst verstehen, die wenige Zeit die dir zusteht bekommst du nochmals aus reiner Willkür beschnitten. Und bei so Einzelaktionen kannst du auch nicht gleich vor Gericht rennen. Würde auch keinen Sinn machen. Sie weiß eben wie sie Nadelstiche setzten kann. Es ist daher noch schwer auch darüber zu stehen.
Es war nicht vorherzusehen, dass dieser Mensch mich eines Tages verletzen wird und schon gar nicht mit dieser Qualität.
Auch der Tip mit dem Anwalt beherzige ich, nur kommt der schlecht in die Gänge. Wenn er dann endlich schreibt und tut, dann ist dies auch nicht schlecht. Ihn jetzt zu wechseln würde nichts bringen. Denn denke schon, dass er den Rest dieser noch aussteht er erledigen kann.
Wenn die Ex dann noch zu viel Zicken machen sollte, was der Umgang angeht, wäre zu überlegen einen Rechtsbeistand zu wechseln bei diesem dann auch der notwendige Zug dahinter ist, den die Ex wegen Uneinsichtigkeit braucht.
Was ich mir ziemlich schnell abgewöhnt habe, über sie schlecht zu reden. Denn das dies den Kindern nicht gut tut spürte ich gleich. Und dann tat mir es auch sehr leid, wenn aus der Wut heraus du anfängst zu schimpfen.
Die Kinder sind 5 und fast 9 Jahre. Bei der Trennung waren sie 2 3/4 und 6 1/2 Jahre alt.
Die Ex so schlimm wie sie mir spielte konnte ich gleich vergessen, nur sind am Anfang natürlich die Gefühle noch zu stark an der Beziehung.
Bis dann,
Klaus
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kl.Schell
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Betreff des Beitrags: Umgangsrecht, Besuchsrecht Verfasst: 03. Apr 2008, 19:40:17 |
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Hallo Leo,
meine Kinder haben zu mir tatsächlich ein super Verhältnis.
Ehrlich gesagt haben sie ein geteiltes Herz.
Meine Kinder können sich nun leider mit Kuscheltieren und sonstigen kaum retten.
Anbei wären sie viel genügsamer. Die Kinder sind so froh, wenn sie ihren Vater zum spielen haben oder dieser mit ihnen zum Schwimmen geht.
Leider kann ich mich nicht aufteilen. Es ist nicht einfach, fast unmöglich den Bedürfnissen beider Kinder gerecht zu werden. Denn ich bin bei beiden so gefragt, dass sie beide den Papa für sich haben wollen. Und ich bin ziemlich traurig darüber, dass ich mit ansehen muss wie meine Große schmollt, da der Kleine unheimlich viel einfordert, Aufmerksamkeit möchte. Nur die Große ist dann sehr eifersüchtig und kann noch nicht so recht wahrhaben, dass ich ein Spagat schlagen muss.
Abhilfe könnte hier eine neue Frau, diese auch kinderlieb ist schaffen, diese von den Kindern akzeptiert wird. Nur gibt es noch keine Anzeichen für eine neue Partnerschaft.
Wenn ich den Abstand zu meiner Ex so weiterhin einhalte denke ich auch, dass sie mir die Kinder nicht nehmen kann.
Nur stinkt mir, dass sie immer noch, trotz geteiltem Sorgerecht, sich das Recht raus nimmt Entscheidungen zu treffen, die meiner Einstimmung bedürfen. Und ich las, wenn wir öfters uns vor dem Richter wegen diesen Belangen treffen, das dieser irgend wann die Schnauze voll hat und einem das alleinige Sorgerecht gibt. Dies möchte ich auf alle Fälle verhindern.
Was gibt es aber dabei für einen Rat. Es geht ja nicht ums Prinzip. Nein es sind Entscheidungen, wie z.B. medizinische Untersuchungen wegen des Entwicklungsstandes bei einer speziellen Einrichtung (Frühförderung von Kindern) wo ich außen vorgelassen werde. Und dies sind ja keine Nichtigkeiten. Ursprünglich war ja dies das Ansinnen meiner Frau das alleinige Sorgerecht, um alles allein entscheiden zu können, zu bekommen.
Gruß, Klaus
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carry
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Betreff des Beitrags: Re: Umgangsrecht, Besuchsrecht Verfasst: 04. Apr 2008, 11:52:39 |
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Registriert: 14. Apr 2007, 16:53:39 Beiträge: 88
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kl.Schell hat geschrieben: Und ich las, wenn wir öfters uns vor dem Richter wegen diesen Belangen treffen, das dieser irgend wann die Schnauze voll hat und einem das alleinige Sorgerecht gibt. Dies möchte ich auf alle Fälle verhindern.
Nee, das ist bestimmt nicht so..
Kann ich mir nicht vorstellen - wenn es für das Kindswohl besser ist, dann wird das gemacht, nicht weil sich ein Richter denkt "och guck mal, der schon wieder"
Also, ich könnte mir vorstellen, dass das gemacht wird, wenn Du z.B. versuchst nötige Behandlungen zu verzögern oder zu verhindern um deine Ex zu ärgern...
LG 
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kl.Schell
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 04. Apr 2008, 15:24:45 |
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Hallo Carry,
danke für Deinen Beitrag. Das ist beruhigend zu wissen.
Ich ging ja nur mal den Gedanken im Notfall durch, wenn alle Stricke reißen.
Gruß, Klaus
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Leo
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 05. Apr 2008, 10:17:49 |
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| Postrank 3 |
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Registriert: 15. Apr 2007, 16:02:51 Beiträge: 53
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Hallo Klaus,
das ist doch schön, dass ihr so ein gutes Verhältnis habt. Ich denke das ist auch das wichtigste. Die Kinder werden auch älter und entscheiden irgendwann selber wohin sie gehen und wann.
LG 
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Konstanze
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 05. Apr 2008, 12:24:32 |
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| Postrank 2 |
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Registriert: 28. Mär 2008, 23:30:00 Beiträge: 26
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Oh weh, liest sich sehr unlustig.
Aber so ist das wohl leider öfter - Krieg um die Kinder...
Wünsche dir viel Kraft und Gelassenheit, und versuche Ruhe zu bewahren...
LG
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kl.Schell
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Betreff des Beitrags: Umgangsrecht, Besuchsrecht Verfasst: 06. Apr 2008, 09:05:42 |
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Hallo Leo,
mit dieser Einstellung kann und muss ich auch gleichzeitig leben.
War ja nicht einfach das Ganze von dieser Perspektive aus zu betrachten.
Insbesondere am Anfang, wo die Wunden noch offen lagen.
Aber mit größerem Abstand ist für die Zukunft diese Einstellung die gesündeste, denn es muss nach vorn gehen.
Es war schön für mich, dass meine Tochter außerhalb unserer Besuchszeit von meiner Ex zum Fußballspielen, dieser zwischen uns liegt, durfte. Sie sollte aber wenn niemand auf dem Platz ist wieder zu ihr zurück kommen.
Der Bolzplatz war leer, nur ging meine Tochter nicht zurück zu ihrer Mutter, sondern lief zu ihrem Vater dieser ja nur 100 Meter neben dem Bolzplatz wohnt.
Als ich mir von meiner Tochter erklären lies, dass sie eigentlich zu ihrer Mutter zurückgehen hätte sollen, diese aber lieber mal nachschaute was ihr Vater machte, machte mich das überglücklich. Ich war den Tränen vor Freude nahe. Und solche Momente geben Dir die nötige Kraft auch weiterhin für Deine Kinder zu kämpfen.
Meine Tochter hatte zwar ein mulmiges Gewissen, ich sagte ihr aber die Entscheidung war goldrichtig, wir konnten nämlich von meinem Balkon aus beobachten, wie sich der Bolzplatz 30 Minuten später allmählich füllte und füllte.
Und somit verbrachten wir 2 Stunden schönen Fußball.
Wie die Kinder sich auch entscheiden werden.
Mein nun 5-jähriger Sohn (damals erst 4 Jahre alt) -obwohl dieser sehr an seiner Mutter durch Manipulation und wahrscheinlich auch durch Verlustängste klebt- sagte bei mir bereits zum 2. Mal; "Papa, ich möchte bei dir bleiben, immer, immer bei dir sein."
Gleich wie es mal kommen wird. Es ist ein erhabenes Gefühl, was meine Kinder von sich geben, bei dem ganzen Unheil was unserer Familie widerfahren ist.
Gruß, Klaus
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kl.Schell
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 06. Apr 2008, 09:43:08 |
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Code: Oh weh, liest sich sehr unlustig.
Aber so ist das wohl leider öfter - Krieg um die Kinder...
Wünsche dir viel Kraft und Gelassenheit, und versuche Ruhe zu bewahren...
Hallo Konstanze,
nach Deinen Beiträgen zu gehen ist Deine persönliche Trennung länger her.
Wie alt ist/sind Deine Kinder, waren sie zur Trennung hin?
Wie verlief bei Euch das Besuchsrecht?
Hast Du selbst in Deinen Bekanntschaften auch so viel Gewalt die auf die Kinder ausgetragen wird mitbekommen?
Gruß, Klaus
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